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Die Mecklenburger ParkLandRoute: Historische Gärten und verwunschene Schlösser

Die Mecklenburger ParkLandRoute ist eine Radrunde, die durch eine der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands führt. 

Sie verbindet 16 Herrenhäuser mit ihren Gärten und Parks, die im 19. und 20. Jahrhundert von adligen Familien angelegt und gestaltet wurden. 

ParkLandRoute: 200 Kilometer Natur und Kultur pur

Die ParkLandRoute ist etwa 200 Kilometer lang und kann in Ihrem Urlaub in einem Ferienhaus in Mecklenburg in mehreren Etappen befahren werden. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, die architektonische und gärtnerische Vielfalt des Mecklenburger ParkLandes zu entdecken, sowie die Natur, die Geschichte und die Gastfreundschaft der Region zu genießen. Die Mecklenburger ParkLandRoute beginnt und endet in der Stadt Güstrow, die für ihr Renaissanceschloss, ihr Barlach-Museum und ihren Dom bekannt ist. Von dort aus führt die Route durch die Mecklenburgische Schweiz, eine hügelige Landschaft mit zahlreichen Seen, Wäldern und Feldern. 

Von Gut Nustrow bis zum Herrenhaus Samow

Die erste Station auf der Radrunde ist das Gut Nustrow, das ein klassizistisches Herrenhaus, einen englischen Landschaftspark und ein Hotel beherbergt. Weiter geht es nach Lühburg, wo das Schloss Lühburg mit seinem Wassergraben und seinem Rosengarten zu bewundern ist. Das nächste Ziel ist Gut Duckwitz, das sie mit einem großen Park mit einem See, einem Irrgarten und einem Tiergehege empfängt. Hier können Sie eine Pause einlegen und sich im Café oder im Restaurant stärken. In Viecheln können Sie das Gut Viecheln mit seinem Park und seinem Teich bewundern, bevor es weitergeht nach Samow, wo das gleichnamige Herrenhaus mit seinen neoklassizistischen Elementen und seinem Kräutergarten zu besichtigen ist.

Gut Dahlwitz und Gut Walkendorf

Das nächste Highlight auf der ParkLandRoute ist Gut Dalwitz, das zu den größten und ältesten Gütern Mecklenburgs gehört. Hier steht eine Besichtigung des Herrenhauses, des Parks, der Kirche, der Reithalle und des Jagdschlosses, sowie der Mecklenburger Meute, eine traditionsreiche Jagdhundezucht, auf dem Programm. Das Gut Dalwitz bietet die Möglichkeit, zum Übernachten und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die Mecklenburger ParkLandRoute führt weiter nach Walkendorf, wo das Gut Walkendorf mit seinem Herrenhaus, seinem Park und seinem Museum zu bestaunen ist. Eine Pause können Sie in der „Alte Ausspanne“ einlegen. Die historische Gaststätte ist in einem jahrhundertealten Fachwerkhaus untergebracht, das an der Via Regia, einem uralten Postweg liegt.

Video: Radtour von Wolgast nach Greifswald

Von Gottin bis Gremmelin

Von Walkendorf geht es weiter zum Gut Gottin, das ein barockes Herrenhaus, einen Park und einen Golfplatz beherbergt. Hier können Sie eine Kutschfahrt oder eine Golfstunde buchen. Weiter geht es nach Lelkendorf, wo das Gut Lelkendorf mit seinem Herrenhaus, seinem Park und seinem Tierpark zu einem Zwischenstopp einlädt. Tierfreunde können dort verschiedene Tiere, wie Alpakas, Esel, Schafe und Ziegen, streicheln und füttern. Die Route führt weiter nach Groß Markow, wo das Gut Groß Markow mit seinem Herrenhaus, seinem Park und seinem Café zu einem Besuch einlädt. Ein Highlight sind die Ivenacker Eichen, die zu den ältesten Bäumen Deutschlands gehören. Das nächste Ziel ist das Gut Gremmelin, das aus einem Herrenhaus, einem Park, einem See und einem Hotel besteht. Aktivurlauber dürfen sich auf verschiedene Aktivitäten, wie Kanufahren, Angeln, Bogenschießen und Yoga freuen.

Krakower See, Festspiele und Pferdezucht

In Linstow erwartet Sie nicht nur das gleichnamige Gut mit dem Herrenhaus, dem Park und dem Restaurant.  Hier können Sie die Mecklenburger ParkLandRoute verlassen und einen Abstecher zum Krakower See machen, einem der größten Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Der See ist seit 1939 ein Naturschutzgebiet und die Heimat viele seltene Pflanzen und Tiere, wie Seeadler, Eisvögel, Fischotter und Biber. Die Mecklenburger Radroute führt weiter nach Suckow, wo das Gut Suckow mit seinem Herrenhaus, seinem Park und seinem Hotel zu einem Besuch einlädt. Das Gut ist ein Veranstaltungsort für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Anlässlich dieses Events werden jedes Jahr im Sommer hochkarätige Konzerte an außergewöhnlichen Orten veranstaltet. Das nächste Ziel ist das Gut Ganschow, das aus einem Herrenhaus, einem Park mit See und einer Pferdezucht besteht. Wer Lust hat, kann hier eine Reitstunde oder eine Kutschfahrt buchen.

Letzter Teil der ParkLandRoute: Zwischen Schorssow und Gut Wendorf

In der Ortschaft Schorssow beginnt der letzte Teil der Mecklenburger ParkLandRoute. Neben einer Besichtigung des gleichnamigen Guts mit Herrenhaus lockt der Malchiner See mit einer erfrischenden Abkühlung. Weiter geht es im Fahrradsattel nach Ulrichshusen, wo das Gut Ulrichshusen mit seinem Herrenhaus, seinem Park, seinem See und seinem Hotel besichtigt werden kann. Wenn Sie im Juni ein Ferienhaus in Mecklenburg gebucht haben, dürfen Sie sich auf die MITTSOMMER Remise freuen, eine Veranstaltung, die jedes Jahr in diesem Monat die Türen der Gutshäuser für Besucher öffnet. Gut Basedow ist das vorletzte und Gut Wendorf das letzte Etappenziel auf der Radrunde. Letzteres ist ein hervorragendes Beispiel für die Mecklenburger Backsteingotik, eine architektonische Besonderheit im Norden.

Das Ende der Radtour in Güstrow

Die Mecklenburger ParkLandRoute endet, wo sie begonnen hat, in der zauberhaften Stadt Güstrow. Sie liegt etwa 45 Kilometer südlich von Rostock und ist die Kreisstadt des Landkreises Rostock. Güstrow wurde im 13. Jahrhundert gegründet und war bis 1695 die Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge. Das Güstrower Schloss ist ein prächtiger Renaissancebau und eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und beeindruckt mit seiner prächtigen Fassade, seinem Festsaal und seinem gestalteten Schlossgarten.

Eine gotische Backsteinkirche, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde, ist der Güstrower Dom. Er ist vor allem für sein Ehrendenkmal "Der Schwebende" von Ernst Barlach bekannt, das an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnert. Güstrow ist die Stadt, in der der berühmte Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller Ernst Barlach (1870-1938) lebte und wirkte. Seine Werke sind in mehreren Museen, wie der Gertrudenkapelle, dem Atelierhaus, dem Stadtmuseum und dem Dom zu sehen. Die Museen zeigen die Vielfalt und Tiefe seines Schaffens, das vom Expressionismus, dem Realismus und dem Symbolismus beeinflusst war.

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